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Anschlussdosen
Auf die Dose gesehen
| TAE-Stecker | |
|---|---|
| N | F |
.---.
| |
gn W 3 | | 4 E gb
< >
br b 2 > < 5 b2 gr
| |
ws a 1 > < 6 a2 rs
|___|
|
.---.
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gn W 3 | | 4 E gb
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br b 2 > < 5
| |
ws a 1 > < 6
<___>
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| Pin Nr. | Farbcode | Farbe | Markierung | Code | Funktion |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | ws | weiß | ohne | a | Leitung a vom Amt, Potential -60V |
| 2 | br | braun | ein Ring | b | Leitung b vom Amt, Potential Erde |
| 3 | gn | grün | W | Wecker (Klingel) kommt aus dem Apparat und ist im aufgelegten Zustand mit „a” verbunden | |
| 4 | gb | gelb | E | Erde kommt aus der Nebenstellenanlagen | |
| 5 | gr | grau | zwei Ringe kurzer Abstand | b2 | Leitung b vom Gerät zurück |
| 6 | rs | rosa | zwei Ringe langer Abstand | a2 | Leitung a vom Gerät zurück |
Es gibt zwei verschiedene Arten von TAE Buchsen: Typ F, für Fernmeldeeinheit(Telefon) und N, für Nebengerät (Anrufbeantworter, Modem, Fax, Gebührenzähler ...). Sie unterscheiden sich durch zwei unterschiedlich angeordneten Nasen, die bewirken, dass Geräte vom Typ F nur in die F- und Geräte vom Typ N nur in die N-Dose passen. Es gibt auch Universal-Dosen mit zwei Kerben oder Universal-Stecker ohne Nasen. Bei beiden Dosen berühren sich die Kontakte 1 und 6 bzw. 2 und 5 solange kein Stecker eingesteckt ist. Erst durch das Einstecken werden sie getrennt und durch das angeschlossene Gerät hindurchgeschleift. Der Einfachheit halber sind sie aber u. U. auch direkt im Stecker gebrückt. Die W- und die E- Leitung hingegen wird parallel an alle Dosen angeschlossen, die zur Anlage gehören.
Am Mittwoch, 13. November 2002 schrieb Horst Krüger:
Nach Informationen aus verschieden Quellen und systematischen Tests fand ich heraus, dass Siemens das Signo 2 gemäß Telekom-Standard beschaltet hat. Nachdem ich noch weitere Telefone untersucht habe, darunter 3 unterschiedlich (Telekom oder US) beschaltete Geräte von Philips, komme ich zu dem Schluss, dass sich die jeweilige Norm-Beschaltung beim RJ11 (6p4) wie folgt darstellt:
RJ11-Buchse Siemens Telekom International br gb gn ws b E W a --------------------------- | 1 2 3 4 5 6 | /________ _________ |/______|gn ws br gb W a b E --------------------------- | 1 2 3 4 5 6 | /________ _________ |/______|gb ws bn gn E a b W --------------------------- | 1 2 3 4 5 6 | /________ _________ |/______|Eine Bestätigung hierzu fand ich dann auch in den Skripten der Fachhochschule München: Telefon und ISDN
Die Farbcodes habe ich in gleicher Weise bei alten Amtsapparaten als auch bei alten Nebenstellengeräten gefunden. Bei neueren Apparaten scheinen sich die Hersteller der TAE-Geräteanschlusskabel nicht an die bekannten Farbcodes zu halten. Dies gilt insbesondere für Flachkabel, bei denen die Farben offenbar nur zur Identifizierung der Reihenfolge der Adern dienen, ohne Rücksicht auf den (alten?) Farbcode-Standard zu nehmen.
Kettenschaltung von analogen Telefonen
E ------+-------------+--------... W -------+-------------+-------...vom b -----+ +----------+ +------...Amt a ----+| |+--------+| |+-----... || || || ||
Gerät1 Gerät2
|| || || ||
|| || || ||
|+--+| |+--+|
+----+ +----+
Analoge Geräte sind zweiadrig verdrahtet und als Kette geschaltet. Im Ruhezustand verbindet jedes Gerät die Leitung einfach weiter zum nächsten Gerät. Die Telefonsteckdose ist ebenfalls so gebaut, dass sie die Leitung weiterleitet zum nächsten Gerät falls man den Stecker rauszieht. Erst wenn ein Gerät aktiv wird, leitet es nicht mehr weiter, sondern nimmt allen hinter ihm liegenden Geräten die Leitung weg. Die Geräte sind also nicht gleichberechtigt, sondern wer weiter „vorne” in der Leitung ist, hat Vorrang. Deshalb werden N-Geräte vor F-Geräten angeschlossen. Auf diese Art kann man z. B. mit dem Telefon wählen, und sobald man einen Piepton hört, drückt man auf die Starttaste beim Faxgerät, welches dann dem Telefon das Gespräch wegnimmt. Damit sich ein vorgeschalteter Anrufbeantworter ein Gespräch vom nachgeschalteten Telefon wegnehmen lässt, muss er mit einer sog. „Schleifenerkennung” ausgerüstet sein.
Achtung: Einige neuere Geräte, vor allem ausländische, verbinden die Leitung im Ruhezustand nicht weiter. In diesem Fall muss die Brücke im TAE-Stecker oder in der TAE-Dose verbunden werden. Die strenge Regel mit der Kettenschaltung ist für ältere Geräte mit Pulswahl unverzichtbar. Werden sie einfach parallel geschaltet, klingeln unbenutzte Telefone beim Wählen mit. Das führt zu einer Verzerrung der Impulse. Beim Tonwahlverfahren ist die Parallelschaltung weniger kritisch.
Alle Angaben basieren auf meinen persönlichen Erfahrungen und Recherchen und sind ohne Gewähr.
