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Quintenzirkel

» Musiktheorie » etc

 

 

Wenn Sie sich mit Musiktheorie bereits auskennen, gehen Sie direkt zur Hauptseite, auf der Sie die verschiedenen Tonleitern ansehen und abspielen können. Anderenfalls lesen Sie weiter

Die einfachste Tonleiter ist C-dur. Wenn Sie den roten Pfeilen im Bild der Hauptseite folgen, d. h die Tonart um eine Quint nach oben oder eine Quart nach unten verändern, kommen Sie zu G-dur. Um die selbe Melodie zu bekommen wie unter C-Dur, müssen Sie ein „#”-Zeichen, nämlich Fis hinzufügen. Mit jedem weiteren Schritt entlang der roten Pfeile kommt ein weiteres „#” hinzu.

Starten Sie wieder bei C-Dur und folgen Sie diesmal den grünen Pfeilen, d. h. eine Quint nach unten bzw. eine Quart nach oben. Statt „#”-Zeichen brauchen Sie jetzt „b”-Zeichen.

Wenn Sie davon ausgehen, dass Fis das selbe ist wie Ges, was nur bei der temperierten Stimmung richtig ist, treffen sich die roten und grünen Pfeile bei diesem Ton. Sie könnten hier in weiteren Quintenschritten fortfahren, aber Sie würden bei Tonarten ankommen, die Sie schon auf anderem Weg erreicht haben. Schlimmer noch: Sie würden für diesen Umweg mehr Vorzeichen benötigen als Sie auf dem anderen Weg gebraucht hätten. Deshalb hört der Quintenzirkel sinnvollerweise an dieser Stelle auf.

Die Melodie besteht einfach aus Dreiklängen, nämlich der Tonika, die auf dem ersten Ton der Tonleiter beginnt, der Subdominanten (eine Quart höher), der Dominanten (eine Quint höher) und wieder der um eine Oktav versetzten Tonika, wobei der oberste Ton eine Oktav nach unten versetzt ist. Die nächsten vier Dreiklänge sind genauso konstruiert, nur dass sie eine kleine Terz tiefer anfangen. Wenn man an den Vorzeichen nichts ändert, wird so z. B. aus C-Dur a-moll.

Die Bezeichnungen auf der Hauptseite, sind wie folgt vom englischen ins deutsche zu übersetzen:

EnglishDeutsch
fifthQuinte
majorDur
minormoll
sharp„#”-Zeichen, Fis
flatb”-Zeichen, b
BH
B flatB

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